Magyaren
Bild: Magyaren
 

Magyaren

Die Magyaren oder Kroatischen Reiter gehörten im Gegensatz zu den Kürissern zur leichten Reiterei der Kavallerie, die ihren Ursprung im südslavischen Volk hatten.

Sie hatten als Söldner im 30jährigen Krieg eine wichtige Rolle als Aufklärer und taktische Einsatztruppe und waren aufgrund ihrer Schnelligkeit und Beweglichkeit äußerst gefürchtet. Bewaffnet waren die Reiter meist mit einer Pistole, einer Arkebuse (Vorderladegewehr) sowie einem Säbel über der Schulter. Sie waren ausgezeichnete Reiter und verstanden es, mit ihren Pferden umzugehen.

Ihren Nachwuchs rekrutierten sie über eine Schar von begleitenden Jugendlichen, die nicht nur die Pferde versorgten, sondern sich bereits früh in Reiter-kunststücken übten.

Pferde und Reiter - unter anderem der Magyaren - bestreiten jeden Abend die Reiterspiele in der Arena im Reichshain, der Publikumsmagnet unter den Wallenstein-Veranstaltungen. Von Tier und Mensch werden enorme körperliche Anstrengung und Anspannung abverlangt. Alle Gruppenmitglieder fiebern jeden Abend mit, wie ihre Reiter abschneiden.